Daniel Landös

Zum ersten Mal in der Geschichte der SIEPaG (Zürichsee-Liga) kommt es im Wettbewerb um den Titel in der höchsten Spielklasse zu einem finalen Spiel zwischen zwei Wetziker Mannschaften.

Die Teams von Felix Kreier (Felix Kreier (Skip); Elio Kreier; Bernhard Kreier; Michi Stocker; Philippe Ackeret) und Karin Furrer (Karin Furrer (Skip); Martin Stiefel; Clau Riedi; Daniel Landös; Nik Nater) setzten sich am Ende der Qualifikation – d.h. nach einer Round Robin mit 7 Spielen in der jeweiligen Gruppe – als Gruppensieger durch. Dies bedeutete, dass sie bereits im ersten Finalspiel aufeinandertrafen.

Team Kreier behielt das besser Ende für sich und qualifizierte sich direkt für das Finalspiel um den 1. Platz, wogegen Team Furrer zu einem weiteren Ausstich antreten musste. Dieses Mal liefen die Steine runder und es wurde der benötigte Sieg eingefahren.

Nun kommt es nächsten Montag, 18.3.2019 (Curling Center Wallisellen, 20:30 Uhr) zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Wetziker Teams um den A-Meister-Titel. Eines steht bereits heute fest: Wetzikon wird den A-Meister der SIEPaG 2018/2019 stellen. Zudem werden beide Teams in die nächst höhere Spielklasse «A+» aufsteigen, die in der Saison 2019/2020 neu eingeführt wird.
Gratulation und «guet Stei».

Unten stehender Bericht ist auf zueriost.ch publiziert worden:
https://zueriost.ch/gesellschaft/2019-03-03/dank-praezision-zum-final-nach-bern

Fünf Spiele, fünf Siege: Dettenried heisst der klare Sieger des traditionellen Curlinganlasses ZO-Trophy. Dank ihres Erfolges in Wetzikon hat sich das Team für die erstmals stattfindende Schweizermeisterschaft der Plauschcurler qualifiziert.

Von  Freitagabend bis am Sonntagnachmittag hat im Curling-Center Wetzikon Hochbetrieb geherrscht. 32 Teams kämpften mit Steinen und Besen an der ZO-Trophy um Punkte. Der Anlass, der vom Curling Club Wetzikon organisiert und von der Zürcher Oberland Medien AG gesponsert wird, hat bereits jahrelange Tradition

Zwei Profis und zwei Laien
Während sich in vielen Turnieren Profis duellieren, treten an der ZO-Trophy Geübte und Laien in gemischten Teams gegeneinander an. Die Teams bilden jeweils zwei Spieler mit wenig Curlingpraxis zusammen mit zwei erfahreneren Curlern. Die Idee dahinter ist es, das Curling unter die Leute zu bringen und Nachwuchs für diesen Sport zu gewinnen.
Erfahrung zahlt sich aus
Dass Curling wirklich ein Breitensport ist, zeigt sich auch am Teilnehmerfeld der Trophy: Frauen und Männer sind gemeinsam auf dem Eis und von jungen Spielern bis zu solchen im gesetzteren Alter sind alle dabei. Und es hat sich gezeigt, dass gerade Erfahrung eine grosse Rolle spielt. So holte sich das gut gemischte Team Dettenried mit Reini Rüegg, Werner Wyss, Brigitte Schläpfer (Skip) und Christian Wyss den Sieg. 

Dank ihres klaren Erfolgs – wie die Resultateliste zeigt, haben sie als einziges Team alle fünf Spiele für sich entscheiden können – werden die Dettenrieder an die Schweizermeisterschaft der Plauschcurler am 23. März nach Bern reisen können. Diese findet zum ersten Mal statt.

Augenmerk auf Nachwuchsgewinnung
Auch Swisscurling will in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk auf die Mitgliedergewinnung legen, um langfristig neue Club- und Verbandsmitglieder zu gewinnen. Deshalb wurde die Plauschcurling-Trophy und -Schweizermeisterschaft als bisher grösste Mitgliedergewinnungsaktion im Schweizer Curlingsport ins Leben gerufen.
Die Basis der Mitgliedergewinnung bildet die Erfassung aller Plauschcurler in den Schweizer Hallen, damit diese auch über die Plauschturniere und die Plauschcurling-Schweizermeisterschaft informiert werden können. Die Gewinner aller 43 in der ganzen Schweiz stattfindenden Plauschcurling-Turniere qualifizieren sich für das Finale in Bern

Werte Curlerin und werter Curler
Der WCF hat am 06. März 2019 entschieden, dass die World Wheelchair Curling Championship 2020 in Wetzikon stattfinden werden.

Erstmals in der Vereinsgeschichte wird eine Weltmeisterschaft in unserer Halle durchgeführt. Es werden die besten 12 Teams des Rollstuhl Curlings vom 29. Februar bis 07. März 2020 in Wetzikon sein.

Das Rollstuhl Curling Turnier vom 11. bis 13. Oktober 2019 wird für viele National-Teams die Möglichkeit sein, Wetzikon kennen zu lernen.

Organisator der Weltmeisterschaft ist die SPV in Nottwil, Schweizerische Paraplegiker Vereinigung. Der Curling Club Wetzikon stellt die Halle zur Verfügung und unterstützt diesen Grossanlass. Ansprechpartner vom Curling Club sind Martin Stiefel und Peter Rüegger als Brücke zum Organisationskomitee der Weltmeisterschaft. Ich werde im OK mitarbeiten.

Damit diese beiden Anlässe in die Herzen aller eingehen, bin ich auf deine Unterstützung angewiesen. Dazu werde ich mich rechtzeitig melden und freue mich auf jede Teilnahme.

Mit Curlergruss
Peter Nater
Rollstuhl Curling

Gleich zwei Teams vertraten den CC Wetzikon an der Senioren SM vom 22. bis 24. Februar 2019 auf der Curlingbahn Allmend in Bern: 

Wetzikon 1 mit Paul Schmucki, Daniel Landös, Hansueli Rüegg und Skip Silvano Pesavento sowie

Wetzikon 2 mit Skip Armin Hauser, Walter Sturzenegger, Janos Barko und Jürg Haldimann

Bereits beim Einspielen war klar: Das aussergewöhnlich stark curlende Eis verhiess spannende, offensiv geführte Spiele. Beide Teams kamen mit den Verhältnissen rasch zurecht und starteten mit einem Sieg ins Turnier. Allerdings konnte Wetzikon 2 die Entscheidung erst im Zusatzend dank eines gestohlenen Dreierhauses herbeiführen. Nach teils klaren, teils hart umkämpften Gruppenspielen benötigten beide Teams in der letzten Gruppenbegegnung einen Sieg für den zweiten Gruppenrang und damit für den Einzug ins Viertelfinale. Wetzikon 1 meisterte diese Aufgabe gegen Inter-Capitals, Wetzikon 2 gegen Dübendorf 1. Im Viertelfinale blieb Wetzikon 1 gegen den nachmaligen Schweizermeister Gstaad-Morges chancenlos, während sich Wetzikon 2 und Gstaad bis zum fünften End ein ausgeglichenes Spiel lieferten. Ein Viererhaus für Gstaad im sechsten End begrub schliesslich für die Wetziker die Hoffnung auf einen Einzug ins Halbfinale.
Herzlichen Glückwunsch den beiden Teams zu ihrer tollen Leistung!

Bericht: Silvano Pesavento